Mann oder Haustier? Was bereitet Frauen mehr Freude?

Liebe Leser, Freundinnen und Herren der Schoepfung,
meine Gedanken zum heutigen Tag sind gar einfuehlsamer Natur. Mich bewegt naemlich seit geraumer Zeit die Frage, was ist frauenfreundlicher und ertraeglicher, irgendein Ehemann oder ein treuer Hund, moeglicherweise sogar eine anschmiegsame kaetzische Schnurrnase?
Auf diese Idee brachte mich meine Freundin Moni, als sie neulich ihren Dauer-Hausfreund, den Alfred, unwirsch tadelte, weil der sich mal wieder mit den dreckigen Schuhen, auf dem Sofa rumluemmelte: Menschenskinder, – Du bist unordentlicher, wie ein Straszenkoeter, – schimpfe sie boese. Und Recht hat sie, die Moni.
Solch ein unglaubliches Benehmen gehoert sich einfach nicht, zumal ihre gute Couch doch erst vor 15 Jahren bei NECKERMANN gekauft wurde.
Dank diverser Schondecken, sieht das gute Stueck auch heute noch aus, wie neu..
Ja, sollen wir doch mal ehrlich sein, was hat man denn schon grosz von so einem Ehegespons? Nur AErger, AErger, – und nochmals AErger!
Obwohl, – die Moni ist ja gluecklicherweise nicht mit diesem schlampigen Begluecker verheiratet, denn die Flitterwochen vorbei sind, geht bei den Maennern eine wundersame Wandlung vor sich, eine sogenannte maskuline Metharmaphose,- vom aufmerksamen, flotten Liebhaber zum laschen Grufti.
Blumenstrausz passe ! Streicheleinheiten, – ade !
Bereits drei Monate nach der Hochzeit sieht der Alltag der Frau grau und truebe aus und nimmermehr entzuendet sich ein trostvolles Lichtlein am Horizont.
Und wer denkt, das aendert sich irgendwann, der taeuscht sich gewaltig.
Der einst geliebte Gatte mutiert zur Last und Plage, – zur Spaszbremse des taeglichen Lebens. Ja, zum Abtoernobjekt, – zum unentschuldbaren Fehlgriff, so mancher schwacher Stunden. Aber es gibt Hoffnung !
Ein Haustier erweist sich als die Loesung ehelicher Truebsal und Problematik.
Ein Hund zum Beispiel vermittelt Sicherheit, Treue und unbedingten Gehorsam, – alles Eigenschaften, die dem Manne komplett fehlen, – besonders was den Gehorsam angeht. Auch mit der Treue habe ich da so meine Zweifel und von Sicherheit ganz zu schweigen. Da reden wir erst gar nicht mal drueber.
Tapfer und mutig wird selbst der kleinste, klaeffende Pinscher ohne Ruecksicht auf sein eigenes Leben, jeden Einbrecher verjagen, waehrend vom Manne naechtens hoechstens ein verschlafenes, – geh Du mal gucken, was da so scheppert, – kommt. Na prima, wo bleibt da die Geborgenheit, das Wohlfuehl-Gefuehl welches sich Frau, vom Zusammenleben versprochen hatte?
Oder wie sieht es mit der maennlichen Freude und Begeisterung aus wenn Frau schwer beladen, nach Stunden vom Shoppen heim kommt ? Ehrlich gesagt, – mies siehts aus! Da ist weder ein zaertliches Laecheln, ein Glitzern in den Augen, noch sonst ein freundlicher Blick zu erkennen. Bei manchen Maennern stuelpt sich sogar deren Zornesader, fast bis ueber die Nase.
Ein Hund dagegen, der beste Freund des Menschen, – wuerde froehlich mit dem Schwanz wedeln und an mir verzueckt hochspringen. Hat das jemand schon mal bei einem Mann gesehen ? Oh nein!
Oder nehmen wir mal zur Abwechslung die Miezekatzen.
Diese anschmiegsamen Fellnasen schnurren und maunzen und lassen sich ueberall streicheln.
Flauschige Miezekatzen waermen uns die Fuesze, kuscheln stundenlang neben uns und suchen unsere Naehe. Wir fuehlen uns verstanden und geliebt, – denn welcher Mann versteht uns schon wirklich vom Kuscheln? Da sag ich jetzt auch mal lieber gar nix zu.
Hunde und Katzen lieben uns in allen Lebenslagen, moegen sie uns auch noch so grausam treffen, – die Lebenslagen. Sie troesten uns im Kummer, wenn der Alte mal wieder vom Fernseher klebt und die Sportschau lieber sieht als uns, – sie liegen uns zu Fueszen.
Bello und Mieze lachen und weinen, wenn wir lachen und weinen, .. das geht dann harmonisch im Gleichklang gemeinsam ab.
Maenner gucken bloed und verstaendnislos, wenn wir heulen und unsere Heiterkeit ist ihnen meist nicht geheuer. Unser feiner, dezenter Humor ist ihnen fremd.
Ganz wichtig waere zu erwaehnen, dass liebe Haustiere niemals am Essen rumnoergeln und niemals lassen sie ihre Winde/Flatulenzen unkontrolliert wehen, wie es Maenner tun. Und wenn, – dann hoechstens mal aus Versehen !
Naja, genau genommen, benoetigen wir Maenner eigentlich nur zum Sex, – aber der ist meist noch mehr, als nur eine ungeheuere Katastrophe und ein anderes Thema, auf welches ich demnaechst gesondert eingehen werde.
Also belassen wir es an diesem schoenen, sonnigen Herbsttag erst mal bei unseren echten, allerbesten Freunden, .. dem Hund und der Katz !!

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